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Presse und Medien

Kieler Nachrichten 9. Juni

Am 9. Juni wurde wieder einmal über uns berichtet. Der Journalist war am 1. Mai bei uns um uns zu interviewen und zu fotografieren. Und zu unserer Freude war dieser Beitrag auch im Segeberger Tageblatt und in der Lübecker Zeitung. Somit wurde ein ganz grosser Teil Schleswig- Holsteins auf uns aufmerksam. Sollten Sie diesen Artikel hier nicht lesen können, sende ich ihn gerne auf Anfrage direkt zu.

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Wheeler, Züchter einer seltenen Rasse

By Sheila Condon (Übersetzung by Rocco Cantorelli)

Ein früherer Bewohner von Wellesley ist der Meinung, dass ein Hund das Beste aus einem Menschen macht. Man könnte ihn einen Experten nennen, denn er war schon mal im Besitz von 100 Hunden zur selben Zeit.

Walter Wheeler, 67, züchtet und verkauft seltene Whippets mit langem Fell, aus seinem “Windsprite”  Zuchtzwinger. Er fing mit der Zucht dieser seltenen Hunde an, als er in Wellesley wohnte, doch dann entschied er, sein bescheidenes Haus zu verkaufen, denn es hatte nicht genügend Platz für die Hunde.

Sie haben mir fast die Haare vom Kopf gefressen, so Wheeler. Ich muss wirklich sehr verliebt in diese Hunde sein, dass ich für sie umziehe.

Wöchentlich fährt Wheeler nach Wellesley und holt sich alte Ausgaben vom Townsman für  seine Hunde. Er glaubt, dass seine Hunde noch was lernen können, während sie auf der Zeitung liegen.

Wie seine Hunde ist auch Wheeler eine Seltenheit. Der frühere Lehrer für Kunst und Musik der Dexter Schule züchtet neben seinen Hunden, von denen er auch Bilder malt, auch noch preisgewinnende Kamelien. Außerdem ist er ein begnadeter Cello Spieler. Er ist über und über mit Haaren versehen. Doch diese Haare haben seine Hunde bekannt gemacht. Sie sind die besten behaarten Tiere, die ich je gesehen habe, sagt Wheeler. Es gibt sie in allen Farben die man sich vorstellen kann. Von Champagner bis tief rot, von pechschwarz mit einem Touch blau.

Jeder seiner Hunde hat eine eigene Persönlichkeit und Wheeler versucht bei einem Verkauf genau darauf zu achten, dass die Persönlichkeit mit der des zukünftigen Halters übereinstimmen. Es ist so hart sie weg zu geben, wenn die Zeit gekommen ist, meint Wheeler. Aber es hat tolle Begegnungen gegeben, wenn ich den richtigen Hund für den richtigen Menschen gefunden hatte. Eine Frau, so sagt er, ist aus dem Koma erwacht, rief gleich ihren Hund, denn sie machte sich Sorgen um ihn.

Die Leute gewöhnen sich sehr schnell an ihren Hund und beide, Halter und Hund bringen die besten Eigenschaften des anderen hervor, glaubt Wheeler. Er gibt seine Hunde nicht zu früh weg, denn er möchte sehen, zu welchen Hunden sie sich entwickeln, welche Charaktere sie entwickeln. Die meisten Leute wollen lieber einen kleinen Welpen, wollen sehen wie er aufwächst. Doch anstatt den Hund zu erziehen, erzieht der Hund die Halter, so Wheeler.

Leute aus aller Welt haben sich in diese Hunde verliebt und Wheeler hat seine Tiere schon in Länder wie Schweiz, Deutschland und Kalifornien geschickt. Der Grund für die Popularität dieser Hunde ist, dass Wheeler die Rasse davor bewahrt hat ganz auszusterben.

Bis vor einiger Zeit glaubte man, dass es Whippets nur mit sehr kurzem Haar geben würde. Noch heute meinen einige überzeugte Whippetzüchter, das der langhaarige Whippet nur durch eine Kreuzung existieren könnte, ja, dass er unnormal wäre. Auf Grund solcher Vorwürfe ist der langhaarige Whippet, der Longhaired Whippet, von Zuchtverbänden wie in Amerika und größten Teil Europas nicht anerkannt.

Aber Wheeler hat es geschafft, dass diese Rasse vom Continental Dog Association anerkannt wurde, nationale Anerkennung ist in Sicht.

Wheeler berichtet, dass es Menschen gibt, die seine Hunde als Mongoloiden bezeichnen und dass er nur Geld verdienen wolle. Aber das Geld geht in die andere Richtung. Ich versuche nur eine seltene Rasse zu erhalten. Letztes Jahr hat Wheeler 6000 US Doller für Tierarztkosten, Futter und weiteres ausgegeben.

Wheeler hat sich seit 1957 auf Whippets spezialisiert und sah den ersten langhaarigen Welpen in einem Kurzhaarwurf. Das war ein paar Jahre zurück, bevor er mit der Zucht von Whippets begann. Der Züchter meinte, dass er den Hund töten würde, wenn er ein langes Fell entwickeln würde. Ich war fasziniert von diesem Welpen und konnte nicht glauben, dass sein Leben enden sollte, nur weil er anders war als die anderen Welpen. Letztendlich beleben die Unterschiede unser Leben, meint Wheeler.

Nachdem Wheeler sich für diesen Hund begeisterte, begann er zu recherchieren über die Vergangenheit der Whippets. Er sagt, dass es Dokumente gibt, die belegen, dass Ende des 19. Jahrhunderts englische Minenarbeiter zwei Varianten von Whippets mit in die USA brachten.

Die kurzhaarigen Whippets wurden populärer in industriellen Gegenden, wie Lowell, Massachusetts, denn sie erreichten eine höhere Geschwindigkeit auf der Rennbahn als die Langhaarigen. Die Besitzer erkannten, dass der ca. 10 Kg leichte Hund eine Geschwindigkeit von fast 50 Km/h erreichen konnte und nannten ihn deshalb: „Des armen Mannes Rennpferd“.

Wheeler sagt: Ein wichtiger Grund für die Ausrottung war, dass sich zuviel Wind in dem längeren Fell verfängt und somit die Chance zum Sieg geringer werden konnte. Die langhaarigen Whippets, Longhaired Whippet, wurden dann meisten von reichen Familien als Familienmitglied gehalten. Doch während der amerikanischen Wirtschaftsflaute Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die langhaarigen Welpen „entsorgt“, denn die Hunderennen wurden unter anderem dazu benutzt zusätzlich Geld zu verdienen. Der Kurzhaar war einfach schneller.

Die einst „wertlosen“ Hunde verkaufen sich heute zwischen 500 bis 1000 US Doller. Ein Preis, meint Wheeler, den viele Leute bezahlen bereit sind.

Es sind die perfekten Hausgenossen, so Wheeler. Ich könnte nicht ohne sie leben, ich könnte noch nicht einmal mit nur Wenigen leben.

[Erschienen in: The Wellesley Townsman, Wellesley, Massachusetts, 20. Februar 1992]

 

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Longhaired Whippets

by Barbara Westermann

Ich freue mich, dass mir die Autorin die Erlaubnis gegeben hat, den folgenden grundlegenden Artikel über die Langhaar-Whippets auf meiner Seite wiederzugeben: Der Artikel erschien in der kanadischen Zeitschrift Canine Revue im Oktober 2003: Barbara Westermann: Longhaired Whippets. Wir dokumentieren den Beitrag als pdf.-Datei.

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Die Whippets mit den Feder an den Ohren

Eine ausführliche Reportage über Rocco Cantorelli und die Langhaar Whippets erscheint in der Februarausgabe der Zeitschrift "Partner Hund". Der Beitrag ist überschrieben mit: "Die Whippets mit den Federn an den Ohren - Der Künstler Rocco Cantorelli will einer neuen Rasse zur Anerkennung verhelfen, dem Whippet mit langen Haaren."

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© by Rocco Cantorelli 2007-2010