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Longhaired Whippet - Literatur 5

Ein Fest seltener Rassen (Teil 5)

Von Cathy J. Flamholz (Übersetzung: Rocco Cantorelli)

Der Longhaired Whippet

Während langhaarige Whippets im 19. Jahrhundert von Richtern eher abgelehnt waren, so erfreuen sich diese Hunde der heutigen Aufmerksamkeit, die ihnen auf Ausstellungen von seltenen Hunderassen zuteil wird. Der Topgewinner von 1988 war Ch. Shandor´s Prince of Windsprite. Er gehörte der A.K.C.- und internationalen Hunderichterin Edith Nash Hellermann. Die Information von der Longhaired Whippet Association (LWA) von 1981 hat sehr viel Arbeit geleistet, um das Interesse an dieser Rasse zu wecken.

Unter seinem dekorativen Haarkleid hat der langhaarige Whippet (Longhaired Whippet) den gleichen Körperbau wie sein kurzhaariger Kollege. Nur seine Haut ist von größerer Substanz um das lange Fell zu halten, sagt der LWA Standard. Dieser kleine athletische und elegante Windhund besticht durch sein Verhalten. Er kann auf die Rennbahn, die Coursingbahn und zur Jagd genutzt werden, in jedem Gebiet und bei jedem Wetter, denn seine Größe sowie sein Fell sind für ihn ideal.  

Das seidige, weiche Fell ist mit einer der Gründe, warum der Longhaired Whippet so viel Aufsehen bei den Ausstellungen von seltenen Hunderassen erregt. Deshalb gab man diesen Hunden auch den Spitznamen „Silken Windsprite“ (siehe hierzu die Seite “über uns”), der dann für die europäische Zucht dann übernommen wurde. Das Unterfell soll dick genug sein, um den Hund zu schützen, aber nicht, um ihn dicker aussehen zu lassen. Die längeren Haare an den Schenkeln und der Brust dürfen wellig bis lockig sein. Ein Fell, das zu lang und füllig ist, welches den Bewegungsablauf nicht erkennen lässt, ist nicht gefragt. Die Züchter möchten ihre Hunde so präsentieren wie sie sind, ohne sie viel trimmen zu müssen. Doch ein wenig Trimmen ist erlaubt. Einige Hunde entwickeln an manchen Stellen soviel Haar, dass es die Kontur des Hundes nicht sichtbar macht, sagt Walter Wheeler. Das ist meistens bei Rüden zu sehen, die gerne dazu neigen, viel Fell in Bereichen der Hinterläufe, Hals, Brust und Brustkorb zu entwickeln. Dies kann denn sehr leicht die schöne Linie des Longhaired Whippet im Gegensatz zu dem Kurzhaar-Whippet verdecken. Leider behaupten viele Whippetliebhaber, dass sie die Anatomie des langhaarigen Hundes nicht erkennen können. Deshalb ist es ratsam, gerade in den Wintermonaten, und hier besonders bei den Rüden, das Fell etwas zu stutzen, damit die schöne Linie besser zu erkennen ist, rät Mr. Wheeler, bevor die Hunde in Ausstellungen gezeigt werden.

 

 

 

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